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28. Mai 2011 / Gaby Goldberg

Überall und jederzeit

Nachdem ich im Kontext der dritten opco-Woche im Horizon Report 2011 schon über die wachsende Bedeutung mobiler Endgeräte beim Lernen  gelesen hatte, schien mir die Suche nach Praxisanwendungen ein guter Einstieg in opco-Woche 5.  Ich habe einige interessante Videos der offensichtlich Apple-gesponsorten Abilene Christian University (ACU) in Texas gefunden – mit vielen Kameraschwenks auf iPhone-nutzende Studierende. Überall und jederzeit lernen, lautet das Motto dort.

Da wäre einmal ein praktisches Beispiel aus einer Englischklasse:

Eine Stellungnahme aus der Abteilung „Bibelstudien“:

Ein Student und drei Professoren sprechen über den Vorteil von mobilen Endgeräten im Unterricht:

Internationale Originaltöne vom ACU Connected Summit 2011:

Kritische Stimmen sehen den iPhone/iPad-Einsatz als Teil einer generellen Medienerziehung: bewußter Einsatz der Geräte ist das Stichwort. Robbie Metom (Tennessee) merkt an, dass die Apps ihrer Studierenden sich bisher häufig auf den Bereich des Entertainments und des Alltags beschränken, nicht aber zum Lernen genutzt werden. Und Len Avecilla (Texas) erinnert daran, die Lernziele im Auge zu behalten – mobile Endgeräte seien nur „supportive technologies“.

Noch mehr Informationen gibt es im ACU-Mobile Learning Report 2009/10.

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  1. jasminhamadeh / Mai 31 2011 8:25 am

    Danke für die schöne kleine Auswahl, Gaby!

    Die kleinen Happen machen es mir leichter, einen Zugang zu finden. Das mobile Lernen in den „Bibelstudien“ hat mich reingeholt ins Thema: synchrone anonyme Umfragen, um freiere Diskussion auszulösen, Einstieg und Nachbereitung mit kleinen Apps / Infos – schöne, einfache Ideen.

    Da ist wohl doch mehr drin im Thema als ich mir bisher so dachte. Dann will ich mal die Denk- und Transfermaschine anwerfen…
    Jasmin (nicht besonders „lern-mobile“…)

    • Gaby Goldberg / Jun 2 2011 11:28 am

      🙂 „Kleine Happen“ ist gut gesagt! Vielleicht ist diese Art der Arbeit wirklich hilfreich, wenn die Gruppe anonym ist. Aber sonst?

      • Jasmin Hamadeh / Jun 2 2011 9:09 pm

        Auch, wenn hier ja wirklich v. a. „immobiles Lernen“ gezeigt wird… Ich finde ganz spannend zu sehen, wann packen „potenziell Lernende“ ihre Handys etc. gern aus und zu was sind sie damit in der Lage. Inspiriert / motiviert allein der Handy Gebrauch manche Leute schon zu Aktivitäten?

        Diese Bsp haben mich z. B. animiert im Freundes- und Bekanntenkreis mal rumzuhören „Was macht ihr mit euren Handys?“ „Was machen eure Freunde & Kollegen & Kinder…?“

        Da lerne wirklich welche Vokabeln unterwegs, freuen sich über Podcasts zwischendurch für die Bahnfahrt oder zum Joggen… )Das geht selbst mir so…)

        Das wär doch für deine DaFler vielleicht auch was? Z. B. für Wiederholungsschleifen oder einfach als kleine „Take Aways“ für zwischendurch?

        Jasmin grüßt – nach einigen Gesprächen heute etwas mobile-aufgeschlossener…

  2. Gaby Goldberg / Jun 3 2011 1:33 pm

    Kinder und Jugendliche inspiriert das Handy sicher, aber die Frage ist: Wozu? Ok, mittlerweile AUCH zum Lernen, aber meistens doch noch zum Spielen. Podcasts und Vokabeln sind sicher etwas für DaF; ich habe in den vergangenen Tagen mal bei den Verlagen geschaut, was es so gibt. Fazit: Noch nicht allzu viel und noch nicht allzu inspirierend. Ich hoffe, es gelingt mir am Wochenende, meine „Erkenntnisse“ zu dem Thema endlich in einen Artikel zu fassen…

Trackbacks

  1. Mobile learning ist … ein ungeeigneter Begriff und eine Idee mit Zukunft #opco11

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