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4. Juni 2011 / Gaby Goldberg

#opco-Woche 5: Mobile Lernformen

In der fünften #opco11-Woche haben mich verschiedene Themen beschäftigt:

  1. Die Frage der praktischen  Anwendung von  „mobilen Lernformen“: Hier war für mich vor allem die Diskussion in Jasmin Hamadehs Cycling Conclusions  interessant. Lisa Rosa präsentiert dort Beispiele für situiertes Lernen, eben nicht nur „alte Lernformen mit neuem Spielzeug“, wie die von mir gegoogelten Anwendungen der ACU suggerierten. Guido Brombach merkt dazu mit Recht an, dass diese Beispiele nicht wirklich die Notwendigkeit mobilen Lernens zeigen. Was er unter dem Punkt „Geocaching“ veröffentlicht, finde ich wesentlich überzeugender.
  2. Im Kontext von Jasmins Kommentar zu meinem ACU-Artikel und der von Horst Sievers und Claudia Bremer begonnenen Diskussion um formelles und informelles Lernen  habe ich mich auf die Suche nach Applikationen speziell für Deutsch als Fremdsprache gemacht, meinen Arbeitsbereich. Fazit: Der Markt hat wohl gerade begonnen, sich zu entwickeln. Soweit ich es momentan überschaue, umfasst das Angebot derzeit Vokabeltrainer, Wörterbücher, Lernkrimis, ein Bildwörterbuch für Kinder… nichts, was der Mensch momentan dringend haben muss. Schon gar nicht als verpflichtendes Zusatzmaterial. Maximal als Empfehlung, zumal ja zusätzlich Kosten entstehen. Nicht nur bei der Anschaffung eines Smartphones oder beim Laden der meisten Applikationen, sondern generell bei der Nutzung der erweiterten Funktionen.
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  1. jasminhamadeh / Jun 5 2011 8:00 pm

    Hallo Gaby,

    meine persönliche Schlussfolgerung aus der Woche ist auch: Mobile Learning da und für die zu nutzen, die alles dafür parat haben: Endgeräte und Kompetenz – und die diese Kommunikations- oder Informationswege sowieso nutzen. Wahrscheinlich erst einmal als Zusatzangebot – also etwas, dass sich nicht unmittelbar rechnet – sondern mehr eine Investition in die Zukunft ist. Auch eine Weiterbildug für uns als Moderatoren selbst…

    Und ich persönlich denke noch nicht so sehr in der Kategorie Applikationen erstellen.

    Ich denke zum Ausprobieren würden auch didaktisch integrierte Mailaktionen was bringen (z. B. kurze Deutsch-Texte / Test zur Wiederholung einer Lektion als Mail. Mit einfacher Aufgabenstellung (Sätze vervollständigen, alle Wörter verstanden? Aus fünf der neuen Vokabeln eine Satz bilden o. ä.)

    Und mit der Aufforderung versehen, Vokabeln / Grammatik etc., die nicht klar waren, zu notieren und eine Erinnerung ins Handy zu schreiben, für einen Termin, an dem sie das nochmal in Ruhe aufarbeiten können.

    Naja – oder halt irgendwas anderes als kleinen Happen ohne großen Aufwand – was aber problemlos mobil nutzbar ist.

    Die Teilnehmer, die wollen und können, können ihre Antworten / Fragen ja z. B. über Mail oder Twitter oder … austauschen.

    Parallel könnte man das auch in der Lernplattform anbieten – und dann mal sehen, was wer wie genutzt hat.

    Vielleicht ergibt es sich ja, dass wir nach der „OpCo Zeit“ mal kleine einfache Ideen dazu austauschen und Erfahrungen austauschen. Auch wenn ich nicht im Fremdsprachenbereich arbeite.

    Liebe Grüße, Jasmin

  2. Gaby Goldberg / Jun 5 2011 8:32 pm

    Ja klar und gerne (!!!), Jasmin,
    das ergibt sich bestimmt, wenn wir beide wollen – und ich bin da durchaus zu jeder „Schandtat“ bereit… Gern auch über Mail und mit all dem, was ich sowieso schon mit meinen Blogs mache, zum Reinschauen – aber das ist nicht unbedingt rundum öffentlich: die KTN gehen nämlich davon aus, dass die Blogs KEINE Angelegenheit für die Welt sind… dass sie eben im geschlossenen Raum Fehler machen können…
    Was mir bei der Diskussion im Kontext „Mobiles Lernen“ fehlt, habe ich angedeutet – es ist die Kostenfrage: Ich zum Beispiel habe kein Smartphone – es ist einfach zu teuer. Und ich sehe, dass auch „nur“ etwa 50 % meiner KursteilnehmerInnen eines haben… Als KL sollte man wohl informiert sein darüber, was auf Markt geschieht. Aber wirklich alles mitmachen… muss man nicht, vor allem nicht dann, wenn es zu teuer wird.
    HG Gaby

  3. jasminhamadeh / Jun 5 2011 8:51 pm

    Ich hab auch kein Smartphone ;-( Wird auch erstmal nichts… Muss auch nicht…
    Gestern habe ich sehr erstaunt festgestellt, dass mein Handy (ganz schlicht – seit Ostern habe ich eins, mit dem ich mehr kann / könnte als SMS und Telefonieren….) Also, dass mein Handy mich ohne irgendwelches weiteres Anmelden ins Internet lässt! Und mir gleich mal die Blogseiten angeschaut, die mich interessieren etc. – und eine Vorstellung davon bekommen, wie meine Online Welt vielleicht für mobile Nutzer aussieht… Das fand ich erhellend…

    Ich glaube wie gesagt, dass ein Austesten auch mit nicht teuren Mitteln möglich ist (aber Zeit wird es erstmal kosten), und ich glaube, dass es nicht lange dauert, bis man mit auch-mobilen Angeboten einen Wettbewerbsvorteil hat – und dann nicht mehr lange – und dann hat man ohne einen Nachteil…

    Schauen wir mal – wir lesen uns ja 😉 Jasmin

    • Gaby Goldberg / Jun 6 2011 5:44 am

      🙂

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  1. Woche 6: Wo wir heute stehen. Nutzungs- und Lernszenarien | OpenCourse 2011

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